„Wir schaffen das!“

Die Zeit der Flüchtlingskrise 2015 brachte viele Veränderungen und Herausforderungen mit sich. Diese Seite beleuchtet die Integration neuer Schüler am Gymnasium Rüthen und wie die berühmten Worte „Wir schaffen das!“ die damalige Situation prägten.

2015- Der Flüchtlingszuwach in Deutschland

„Wir schaffen das“ ist mittlerweile ein Sinnbild für die Flüchtlingskrise die ganz Deutschland traf.

Angela Merkel, die ehemalige Bundeskanzlerin, sagte dies am 31.08.2015 in der Jährlichen Sommerpressekonferenz.

In diesem Jahr verdoppelte sich die Migration von Flüchtlingen im vergleich zum Vorjahr. 419.098 Menschen kamen als Flüchtlinge nach Deutschland, es stellt das Jahr dar, welches bis auf die Flüchtlingsmigration 2022 Zahlen weise ungeschlagen bleibt.

Die Prognose der Bundesregierung, das bis zum Sommer nicht mehr als 400.000 Menschen nach Deutschland flüchten würden wurde später, im August, verdoppelt. Der Flüchtlingszuwachs stieg extrem an nachdem dass Dublin-III-Verfahren de facto ausgesetzt worden ist. Das Dublin-III-Verfahren beschrieb die Zuständigkeit der Ersteinreise-Länder der Flüchtlinge das Asylverfahren durchzuführen. Ab September 2015 konnten in Ungarn wartende Flüchtlinge ohne Asylverfahren nach Deutschland einreisen. Die Asylerstanträge erlebten 2015 ein allzeit hoch von 1.216.900, mehr als doppelt so viele wie 2014.  Als Hauptgrund gilt dafür der Bürgerkrieg in Syrien der sich bis dahin stetig verschlimmerte.

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Die ca. 400.000 Flüchtlinge, die nach Deutschland kamen wurden nach dem Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt. Dieses Prinzip bezieht die Wirtschaftskraft und die Steuereinnahmen der Bundesländer ein und ermittelt wer wie viele aufnahmen stämmen kann.

Nord-Rhein-Westfalen nahm demnach 21,2 % der Flüchtlinge in 2015 auf.

Flüchtlinge im Kreis Soest

Ende 2015 befanden sich 16.972 als Ausländer anerkannte Menschen im Kreis Soest, 720 Personen aufgrund von völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen. Darunter fallen unteranderem Asylberechtigte (nach § 25 Abs. 1 AufenthG) und Personen denen Flüchtlingseigenschaft zuerkannt worden sind (nach §25 Abs. 2 AufenthG). Damit inbegriffen sind 211 Personen unter 18, davon sind 197 Kinder unter 16.

 

Integration von KIndern

Das Bundesministerium für Inneres und für Heimat hat das Ziel der integration in Deutschland klar definiert: 

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